presse léonie

Geisterbahn der Sonderklasse
«Die schwangere Leonie erlebt eine Hirnblutung und gerät in den Zustand der Aphsie. Im Rotfarb in Uznach konnten Besucher am Samstag ein beinhartes Theater-Erlebis geniessen. Wie dieses Kunststück wohl mit dem Regiekniff der Verkörperung der Leonie durch drei Darstellerinnen aus den Sparten Tanz, Gesang und Sprechkunst gelingen möge, lockte am Samstag eine stattliche Zuschauerzahl vor die Bühne des Kulturtreffs Rotfarb in Uznach. Eine tolle Aufführung alleweil, den Saal verlassen die Zuschauer ganz schön durchgerüttelt.»

-Die Südostschweiz, Uschi Meister
30.11.2010

 

Stumme Fische sprachen in Uznach

«Auf sehr simple Weise, ohne viel Technik, mit wundeschönen Lichteffekten, konnte man mit Léonie mitfühlen. Wie sie mühevoll lernt zu sprechen, sich um ihr Kind zu kümmern versucht und sich neu mit ihrer Umwelt versöhnt. Es wurde gesungen, getanzt und gesprochen, dies auf Deutsch, Französisch und Italienisch. Es war laut und wieder ganz leise und auf jeden Fall sehr eindrücklich.»

-linth24.ch, Online-Ausgabe, Bea Lenk

29.11.2010

 

Stimme der Sprachlosen

«Wie stellt man den Sprachverlust auf der Bühne dar? Diese Frage stellt man sich als unbedarfter Besucher fast zwangsläufig bevor man den Saal in der Rainhalde betrat. Und war dann angenehm überrascht, wenn drei Darstellerinnen die Thematik während anderthalb Stunden theatralisch umsetzten. Dabei benützen sie verschiedene Ausdrucksformen, um die Befindlichkeit der Protagonisten darzustellen.... wie sich Aphasiker mühsam ausdrücken, allerding ohne jegliche ironische Anspielung.»

-Zugerbieter, Hansruedi Hürlimann

17.11.2010

 

Ein Stück ohne viel Worte

«Das Bühnenspiel "Léonie" war ein eindrückliches und gefühlvolles, aber auch zum Nachdenken anregendes Theaterstück. Die drei Schauspielerinnen Vreni Achermann, Agnes Hunger und Monika Usenbenz fühlten sich total in die Rolle der sprachlosen Léonie ein und zeigten, wie ein Mensch in unserer sprachlastigen Welt das Schweigen erlernt. Die Vorführung war ein toller Erfolg, die Künstlerinnen wurden denn auch mit einem lang anghaltenden Applaus für ihr grossartiges, ausdrucksstarkes Spiel belohnt.»

-Neue Zuger Zeitung, Tony Amrein

17.11.2010

 

Der Kampf ins Leben zurück

«Gekonnt in Szene setzten das auf der Bühne Vreni Achermann (Schauspielerin), Monika Usenbenz (Tänzerin) und Agnes Hunger (Sängerin). Sie alle verkörperten Léonie eindrucksvoll. Das visch&fogel theater unterwegs blieb dem Publikum nichts schuldig. Während 75 Minuten beeindruckten sie mit Musik, Tanz und Poesie. Theaterkunst, für einmal der etwas anderen, vielleicht auch der ganz besonderen Art.

-Anzeiger vom Rottal, Michael Wyss

03.06.2010

 

Wenn ein stummer Fisch spricht

«Das Theater «Visch und Fogel» trat in der Kulturwerkstatt Hagerhüsli in Bätterkinden mit «Léonie» auf. Das Stück über eine Aphasikerin wirkte vorerst wie ein Verwirrspiel, entpuppte sich aber als geniales Werk. Nicht nur die schauspielerische Leistung überzeugte. Die Zuschauer zeigen sich auch vom Bühnenbild beeindruckt: Raumgestalterin Valérie Soland hat dieses auf Nötigste reduziert. Zwei Stühle, zwei Trennwände und ein grüner Boden. Vieles bleibt der Vorstellungskraft der Zuschauer überlassen. 

-Berner Rundschau, Mirjam Arnold

19.11.2008

 

Die Geschichte einer Frau ohne Sprache

«Wie kommuniziert eine Frau, die ihre Sprache verloren hat? Mit Tanz und Gesang, zeigt das Stück «Léonie». Die Schauspielerin Vreni Achermann, die Sängerin und Komponistin Barbara Berger und die Tänzerin und Choreografin Monika Usenbenz schaffen ein ergreifendes Stück, dessen Reichtum dank der subtilen Heiterkeit der Regie nie ins Masslose überbordet. Der Zuschauer wird nicht in die Ausweglosigkeit der Aphasikerin gestürzt, sondern vielmehr in die Träume, Launen und hoffnungsvollen Sehnsüchte der jungen Frau. 

-Neue Luzerner Zeitung, Willi Bürgi

24.10.2008

 

Tolle Theaterpremiere - volle Ränge 

««Léonie»sei kein Lehrstück, betonen alle Beteiligten. Vielmehr ist es eine künstlerische Annäherung an die Behinderung der Aphasie und der Umgang mit ihr. Ein Lehrstück ist es gleichwohl geworden und zwar ein gutes. «Léonie»: Bewegend und berührend, toll gespielt und meisterhaft inszeniert. 

-Willisauer Bote, Simon Mulff

24.10.2008

 

Eindrückliches Theaterstück über eine Sprachlose

«Rund 120 Theaterfreunde genossen am Freitag in der Alten Kirche in Boswil das äusserst vielfältige und abwechslungsreiche Theaterstück «Léonie oder wenn stumme Fische sprechen». Die Aufführung kam auch beim Publikum gut an. So meine Priska Jäggi aus Boswil: «Die Schauspielerinnen spielten einwandfrei und der Gesang hatte ein sehr hohes Niveau. Mir gefielen auch die Wortspiele und die Sprachgewandtheit der Darstellerinnen.» 

-Aargauer Zeitung, Tim Honegger

01.12.2008 

 

Verlorene Worte zusammenklauben

«Was es bedeutet, wenn aufgrund einer Hirnblutung die Sprache plötzlich verloren geht, zeigt das Theaterstück «Léonie»: Die Hauptfigur kämpft hartnäckig und mit viel Lebenslust, um ihre Isolation zu überwinden und sich das Reich der Worte zurückzuerobern. Das Theaterstück «Léonie» versteht sich als künstlerische Annäherung an die Behinderung durch Aphasie und den Umgang mit ihr. Und dies scheint aus Sicht einer Nichtaphasikerin ausgezeichnet gelungen zu sein. 

-Sprechstunde 4/08, Alexandra Suter

03.12.2008

 

Die Sprachlosigkeit ausdrucksstark aufgeführt

«Die Tänzerin (Monika Usenbenz), die Sängerin (Agnes Hunger) und die Schauspielerin (Vreni Achermann) zeigen eindrücklich auf, was Léonie durchlitt und wie sie wieder zur Lebensfreude fand. Das Ringen nach Worten, das mühsame Gehen, Schritt für Schritt - es wird sprachlich, gesanglich und tänzerisch von den drei Künsterlinnen hervorragend umgesetzt. Während in manchen Szenen eine berührende Heiterkeit liegt, machen andere betroffen und nachdenklich. Die drei Künste Sprache, Gesang und Tanz verschmelzen ineinander, die 75-minütige Aufführung erscheint wie aus einem Guss.»

-Entlebucher Anzeiger, Annalies Studer

01.06.2010

 

Zehn Jahre Spitex Selva

«Letzten Freitag feierte die Spitex Selva das 10-Jahr-Jubiläum. Als Dankeschön luden der Vorstand und die Spitexleitung zu einem gemeinsamen Abend in die Fermata Falera ein. Der Höhepunkt des Abends war das Theater "Léonie" von Visch und Fogel. Die rund 120 geladenen Gäste verfolgten das Theaterstück über Lebensfreude, Sprachlosigkeit und wiedergefundenes Glück aufmerksam - beim anschliessenden Aperitif wurde darüber sinniert.

- arena alva, Flims, Johanna Dell'Erba

12.02.2010

 

Theateraufführung als Dankeschön

«Die Betriebsleitung des Wohnheims Nägeligasse Stans hat sich als Dankeschön an ihre Mitarbeiter etwas ganz Besonderes ausgedacht. Alle wurden zu einer Theateraufführung in der Gastwirtschaft zum Briggli eingeladen. Eine grosse Zahl von Mitarbeitern und Bewohnern liess sich von der Gedankenwelt Léonies faszinieren.

- Neue Nidwaldner Zeitung

31.01.2010

 

 

Sprachlos und doch voll Lebensfreude

«Im Chupferturm zeigten die Autorin und Schauspielerin Vreni Achermann, die Tänzerin Monika Usenbenz und die Sängerin Agnes Hunger (sie verlieh der Kaiserin im Japanesenspiel Schwyz 2007 die Stimme) einfühlsam und packend viele Schwierigkeiten, die eine Sprachlose miterleben muss. Die drei Akteurinnen auf der Bühne verstanden es meisterlich, den Kampf zwischen melancholischer Traurigkeit und bejahender Lebensfreude mit Spiel, Tanz und Gesang aufzuzeigen.

-Bote der Urschweiz, Christian Ballat 09.11.2009

 

Theater «visch und vogel» gastierte an der HfH

«Die Geschichte wird in Rückblenden, teilweise bruchstückhaft erzählt und bleibt doch stets auf geheimnisvolle Art in der Schwebe. Gerade das Fehlen einer "chronologischen" Reihenfolge spiegelt kraftvoll das Wesen der Aphasie - Biographisches zerreisst in Fetzen, Sprache wird zum unüberblickbaren Wirrwar im Kopf, zur Zerreissprobe der Dialog zwischen Innen- und Aussenwelt.»

-HfH news 2/09 (Hochschule für Heilpädagogik Zürich) Monica Bürki / Jürgen Steiner

 

Volle Theatersäle in Thusis und Chur

«Im Mai 2008 fassten die Bündner Logopädinnen einstimmig den Beschluss, dieses Theaterprojekt in einen Zusammenhang mit dem Tag der Logopädie zu bringen. "Léonie" selbst war dann ein sehr eindrückliches Theatererlebnis. Eine Schauspielerin, eine Sängerin und eine Tänzerin erzählten, spielten, verkörperten eine starke Frau, die trotz widriger Umstände ihr Leben in die Hand nimmt. Die Zuschauer wurden völlig in den Bann gezogen von der Verzweiflung, der Hoffnung, der Wut, dem Ehrgeiz, dem Humor, der Lebensfreude und nicht zuletzt vom Mut der Léonie auf der Bühne.»

-DLV Aktuell 2/2009, Aphasia 2/2009, Ursula Baud-Meiler

 

Wenn es einem die Sprache verschlägt

Ein Theater der besonderen Art präsentierte am Samstagabend der Verein Kulturpunkt Thal in der Königshalle Klus: Drei Frauen zeigten eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Aphasie. Dabei gelang es den drei Protagonistinnen, im vom Regisseur Ueli Blum inszenierten Theaterstück "Léonie oder wenn stumme Fische sprechen", dem bedrückenden Thema in einer handwerklich vorzüglichen Art und mit wohltuender Heiterkeit gerecht zu werden.»

-Solothurner Tagblatt, Hanspeter Flückiger

02.06.2009

 

Theaterstück mit Tiefgang

«Auf Einladung des Meierhöfli gastierte am Donnerstag die Theatergruppe "Visch und Fogel" in der ausverkauften Aula Felsenegg. Trotz des ernsten und nachdenklich stimmenden Themas ist "Léonie" ein lebensbejahendes Stück, die Geschichte einer starken Frau. Obwohl das Theaterstück kein Happyend im traditionellen Sinn lieferte, entliess es das Publikum doch mit Zuversicht und einem guten Gefühl. Léonie war nicht an ihrem Schicksal zerbrochen, sie stellte sich ihm, wuchs daran und kam letztlich zurück ins Leben.

-Sempacher Woche/Surseer Woche, Vreni Mattmann

05.02.09

 

Ein Stück, das sprachlos macht

«Auf erstaunlich viel Resonanz stiess ein eigenwilliges Theaterprojekt: In "Léonie oder wenn stumme Fische sprechen" werden Lebenssituationen einer Aphasikerin gesanglich, darstellerisch und tänzerisch umgesetzt. Es ist eine Geschichte mitten aus dem Leben - aus dem Leben einer Behinderten, die ihre Identität wieder haben will und dafür kämpft. Facettenreich und mit allen Mitteln des modernen Theaters wurden diese Versuche dargestellt und kunstvoll umgesetzt.»

-Bremgarter Bezirks Anzeiger, Dieter Brechbühl

27.01.2009